Der weltweite Spiele-Markt soll 2005 einen Umsatz von 35,2 Mrd. Dollar erreichen und bis 2010 auf über 51 Mrd. Dollar anwachsen. Handy- und Online-Games sind dabei die treibende Kraft, PC-Games verlieren hingegen.
Davon geht der britische Marktforscher Informa Telecoms & Media im Bericht "Dynamics of Games" aus. Das Konsolengeschäft soll etwa die Hälfte der weltweiten Game-Umsätze ausmachen.
Den größten Marktanteil bei den Konsolen wird laut Informa trotz des Frühstarts von Microsofts Xbox 360 dennoch Sony mit seiner PS3 erreichen.
Allerdings werde der Abstand zu den Konsolen von Microsoft und Nintendo kleiner. Die Xbox 360 werde vom Frühstart profitieren und auch die Nintendos Ideen für seine neue Konsole Revolution haben Aufsehen erregt.
In Österreich und der Schweiz zusammen liegen die Softwareumsätze 2005 bei 232 Mio. Euro, wobei Konsolen schon jetzt deutlich vor dem PC liegen. Bis 2009 erwartet Screen Digest ein leichtes Wachstum auf 248 Mio. Euro.
Mobile Games sind der am schnellsten wachsende Sektor der Spielebranche, darin sind sich Informa und Screen Digest einig. Noch im Jahr 2000 betrug der Umsatz laut Informa 65 Mio. Dollar weltweit. 2005 sind es 2,5 Mrd. Dollar, 2010 sollen es mehr als elf Mrd. Dollar sein.
Wachstumsmärkte sind aber auch die Bereiche Online-Spiele und Interactive TV. Online-Games bieten den Gameproduzenten langfristigere Einnahmequellen. 2005 brachten sie knapp zwei Mrd. Dollar, 2010 erwartet Informa einen Umsatz von mehr als sechs Mrd. Kurzfristig werde der PC beim Online-Gaming noch dominieren.


