Möchte man einer Analyse von Screen Digest Glauben schenken, werden die PC- und Videospiele der nächten Generation ein sehr viel risikoreicheres Geschäft darstellen, als sie bisher waren: Nur 80 Spiele jährlich könnten künftig noch Profit abwerfen.
Den Hauptgrund sehen die Analysten in den steigenden Entwicklungskosten; nach Ansicht von Screen Digest werden sich die Ausgaben pro Spiel von drei bis sechs Millionen US-Dollar auf sechs bis zehn Millionen nahezu verdoppeln. Top-Titel könnten sogar bald mit kleineren Hollywood-Streifen konkurrieren.
Die Schlussfolgerung: Große Unternehmen wie Electronic Arts würden in Zukunft weiter wachsen, während immer mehr kleinere Firmen Insolvenz anmelden müssten. Als einzigen Ausweg sieht Screen Disgest nur eine weitere Professionalisierung der Industrie: Obwohl Videospiele seit drei Jahrzehnten existierten, wirtschafteten viele Unternehmen deutlich dilettantischer als Unternehmen verlgeichbar alter oder gar jüngerer Industriezweige.


