Gemessen an Großbritannien, wo es über 400 Ausbildungsmöglichkeiten gibt, sind die Ausbildungswege hier zu Lande noch rar gesät. Außerdem müssen Anwärter meist tief in die eigenen Taschen greifen. Das Metier existiert bei uns noch nicht lange. Seit gut fünf Jahren bieten einige Privatschulen eine Ausbildung zum Game Designer an. Inzwischen haben einige staatliche Ausbildungsstätten nachgezogen.
Zuletzt auf der Leipziger [extern] Games Convention konnte man den Boom der Spielebranche mit eigenen Augen verfolgen (vgl. [local] Großereignis der Spaßgesellschaft). 134000 Besucher und 2000 Journalisten drängelten sich auf dem Messegelände im Norden Leipzigs. Die zweistelligen Wachstumsraten der Spieleindustrie ließen sich nicht nur an den proportional angewachsenen Ausstellerständen ablesen. Auch der Nachwuchs profitiert davon. So konstatiert der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen ([extern] G.A.M.E) einen ungebrochenen Bedarf an versierten Spieleentwicklern.
In der Jobbörse von G.A.M.E.S sind augenblicklich achtzig Stellenausschreibungen enthalten. Darunter viele Praktika, aber auch qualifizierte Stellen als Senior Programmer, 3D-Grafiker, Game- und Leveldesigner oder Projektleiter. Auf vielen Websites von Entwicklerfirmen finden sich ebenfalls Jobbörsen.


