Misstrauen beim Turnier der Women’s Association

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Die junge dänische Tennisspielerin Caroline Wozniacki hat sich, im Zusammenhang mit den Wetteinsätzen bei einem Turnier der WTA, Women’s Tennis Association, das in Luxemburg stattfand, in Misstrauen verwickelt.

Wozniacki, sechste im Ranking der WTA, war dabei, das Spiel gegen ihre Gegnerin, die Lokalmatadorin Anne Kremer, mit einem Ergebnis von7-5 und 5-0 für sich zu entscheiden, als sie sich entschied, auf Grund einer Knieverletzung, das Spiel abzubrechen. Da die Tennisspielerin eigentlich als Favoritin bei diesem Spiel gehandelt worden war, verschafften sich die Sportwettenanbieter, noch bevor der Spielerin vom Spielfeld geholfen wurde, Gehör.

Auf Grund dieser Beschwerden, der unterschiedlicher Anbieter von Sportwetten und Glücksspielen, haben sich die Autoritäten der WTA dazu entschieden Untersuchungen einzuleiten, um den wahren Grund für den Abbruch des Spieles durch Wozniacki herauszufinden. Die Vertreter der Sportwettenseiten klagen über die hohen Verluste, die das vorzeitige Spielende provoziert hat.

Einige Leute behaupten, dass es Hinweise gibt, die darauf hinweisen, dass gezielt darauf hin gearbeitet wurde, dass die Leute ihre Wetteinsätze auf die Rivalin setzen, die eigentlich vor dem Verlieren stand. Bei einem Stand von 3-0 im zweiten Satz soll der Vater (und Trainer) der Dänin seiner Tochter geraten haben, das Spiel aufzugeben: „Du weißt, dass du mit dieser Verletzung nicht in der nächsten Runde spielen kannst, also hör auf, wenn du nur ein Spiel vom Sieg entfernt bist. Unterhalte die Zuschauer aber vorher noch ein wenig.“ Wie üblich auf dem WTA-Turnier trug Piotr Wozniacki ein Mikrofon, so dass einige TV-Zuschauer das Gespräch hörten und daraufhin auf einen Sieg der Gegnerin Anne Kremer wetteten. Beim Stand von 5:0 gab Wozniacki tatsächlich auf, um, wie sie sagte, der Lokalmatadorin Kremer ein weiteres Match zu ermöglichen.

Trotz aller Beschwerden und Untersuchungen erklären die Tennisspielerin und ihr Vater, dass sie nichts mit dem Wettskandal zu tun haben. „Dass Leute auf meine Spiele wetten, ist mir bekannt. Mal gewinnen sie, mal verlieren sie. Ich weiß nur, dass ich eine reine Weste habe und wer mir nicht glaubt, dem zeige ich gerne die Röntgenaufnahme von meinem Bein.“ sagte die Tennisspielerin.

Auch wenn bislang keine absichtliche Manipulation erkennbar ist, muss Caroline Wozniacki wahrscheinlich mit Sanktionen der WTA rechnen. Die Entscheidung, vor der Aufgabe noch weiterzuspielen, könnte gegen die Anti-Korruptions-Richtlinien der WTA verstoßen.